Unterrichtsversäumnisse

 

Kann ein Schüler / eine Schülerin aus zwingenden Gründen den Unterricht nicht besuchen, gelten folgende, verpflichtende Regelungen:

 

Verhinderung wegen Krankheit

  • Der Schüler / die Schülerin informiert die Schule bis spätestens 10:00 Uhr, dass er / sie wegen Krankheit nicht kommen kann.
  • Der Schüler / die Schülerin legt zur Entschuldigung eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung / Attest seines / ihres Arztes vor.

Die schriftliche Entschuldigung (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung / Attest) muss innerhalb von 10 Tagen nach dem ersten Versäumnistag der Berufsschule vorgelegt werden (persönlich, per Post, per Fax).

Wird die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung / das Attest bzw. der Versäumnisnachweises nicht innerhalb der Frist von 10 Tagen vorgelegt, gilt der Schultag als unentschuldigt.

 

Beurlaubung wegen wichtiger betrieblicher Veranstaltungen
(z. B. betriebliche oder überbetriebliche Ausbildungsmaßnahmen)

  • Der Ausbildungsbetrieb beantragt rechtzeitig vor der Maßnahme schriftlich (formlos) unter Angabe von Grund und Dauer der Maßnahme die Beurlaubung des Schülers / der Schülerin bei der Schulleitung.
  • Die Schulleitung entscheidet für jeden Einzelfall über die Genehmigung des Antrags der Beurlaubung (§ 11 Abs. 2 BayBSO)
  • Die Schulleitung legt fest, ob der versäumte Unterricht nachzuholen (zusätzlicher Schultag) oder der versäumte Unterrichtsstoff nachzuarbeiten ist.

Hinweis:
Zur Durchsetzung der Schulpflicht kann das Landratsamt gem. Art 119 BayEUG für jeden unentschuldigten Fehltag eine Geldbuße erheben.

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