Prüfungen im Fleischerhandwerk

 

Zwischenprüfung   -   was wird geprüft?

Wie bisher finden zur Halbzeit der Ausbildung eine Zwischenprüfung und am Ende der Ausbildung eine Abschlussprüfung statt.

Die Zwischenprüfungsergebnisse werden nicht bei der Abschlussprüfung gewertet.

 

Inhalte

 

Verkäuferinnen  Fleisch

Fleischer

Bezieht sich auf die Lernziele der Ausbildungsordnung und die Lerninhalte der Berufsschule soweit sie für die Berufsausbildung verbindlich sind.

 

In drei Stunden soll der Auszubildende

1. Kundenwünsche beachten,

2. Arbeitsschritte planen,

3. Anlagen, Geräte und Maschinen nutzen,

4. Ergebnisse kontrollieren,

5. Gesichtspunkte der Hygiene, des Umwelt-
    schutzes, der Wirtschaftlichkeit sowie
    Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der
    Arbeit berücksichtigen kann.

 

praktischen Aufgaben sind

1. Durchführen eines Verkaufsgespräches unter
    Berücksichtigung produktbezogener
    Warenkunde,

2. Herstellen eines Produktes und eines
    Werbemittels und

3. Herrichten und Präsentieren von Waren.

 


Schriftliche Aufgaben in max. 150 Minuten

Der Prüfling soll zeigen, dass er Arbeitsschritte planen, Produktarten unterscheiden, Zusammensetzung, Herstellungsverfahren erläutern, Preise ermitteln, Produkte auszeichnen lebensmittelrechtliche Vorschriften und Maßnahmen der Qualitätssicherung berücksichtigen kann.

 

Bezieht sich auf die Lernziele der Ausbildungsordnung und die Lerninhalte der Berufsschule soweit sie für die Berufsausbildung verbindlich sind.

 

In höchstens vier Stunden soll der Prüfling:

1. Arbeiten planen,

2. Arbeiten unter Verwendung von Anlagen,

    Maschinen und Geräten durchführen

3. Ergebnisse beurteilen und kontrollieren

4. Gesichtspunkte der Hygiene, des
    Umweltschutzes, der Wirtschaftlichkeit, der
    Arbeitssicherheit, des Gesundheitsschutzes und
    der Kundenorientierung berücksichtigen.

 

praktischen Aufgaben sind

1. einen Tierkörpers zerlegen und ausbeinen,

2. eine Brüh- oder Kochwurst füllen und
    verschließen,

3. einen Rollbraten herstellen,

4. ein küchenfertiges Erzeugnis herstellen




Schriftliche Aufgaben in max. 150 Minuten

Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsschritte planen, Arbeitsmittel festlegen, Rohstoffe beurteilen, Mengen bestimmen, lebensmittelrechtliche Vorschriften und Maßnahmen der Qualitätssicherung berücksichtigen kann.

 


Abschlussprüfung  -  was wird geprüft?

 

Verkäuferinnen

Fleischer

praktischen Teil in insgesamt höchstens 8 h vier praktische Aufgaben:

1. Kunden beraten, Waren verkaufen und
    transportfähig verpacken sowie
    Rechnungen erstellen,

2. Bestellungen aufnehmen und unter
    Beachtung besonderer Kunden wünsche
    bearbeiten,

3. Werbemittel herstellen sowie Ware
    dekorieren und präsentieren,

4. wirtschaftliche, technische, ökologische und
    lebensmittelrechtliche Vorgaben, Sicherheit
    und Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie
    Gesichtspunkte der Hygiene und des
    Umweltschutzes berücksichtigen kann
    Insbesondere kommen in Betracht

 

im Schwerpunkt Fleischerei:

a) Herrichten und Verkaufen von Fleisch- und
    Fleischerzeugnissen,

b) Durchführen eines themenbezogenen
    Beratungs und Verkaufsgespräches und
    Aufnehmen einer Bestellung,

c) Herstellen von zwei unterschiedlichen
    Büfettplatten und

d) Herstellen eines küchenfertigen
    Erzeugnisses und, je nach Produktpalette
    des Ausbildungsbetriebes, eines warmen
    oder eines kalten Gerichtes.

praktischen Teil in insgesamt höchstens 8 h fünf praktische Aufgaben:

1. Herstellen von Brüh- Koch- oder Rohwurst

2. Herstellen von zwei küchenfertigen
    Fleischerzeugnissen

3. Ausbeinen und Zerlegen eines Hinterviertels
    ohne Dünnung

4. Zwei Aufgaben gemäß der
    Fachrichtungswahl

a) Schlachten eines Schlachttieres

b) Herstellen einer regionalen Spezialität

c) Herstellen eines vollständigen Gerichts

d) Herstellen von zwei Büffetplatten und
    Präsentieren eines Büffetabschnittes

e) Durchführen einer Verkaufshandlung mit
    Verkaufs- und Beratungsgespräch,
    Herstellen von Präsenten, Fleisch- und
    Aufschnittplatten

f) Umrüsten, Inbetriebnahme und Bedienen
   einer Verpackungsmaschine einschließlich
   Überwachen und Durchführen einer
   Qualitätskontrolle

 

In einem Fachgespräch (15´) soll der Prüfling möglichst selbstständig seine Prüfungsaufgaben kommentieren.

 

 

Schriftliche Aufgaben in max. 300 Minuten

1. Umgang mit Waren, Verkauf und
    Beratung (150´)

2. Betriebswirtschaftliches Handeln (90´)

3. Wirtschafts- und Sozialkunde  (60´)

 


Es sind insbesondere produktbezogene und kundenbezogene Problemstellungen mit verknüpften planerischen, technologischen, mathematischen und hygienebezogenen Sachverhalten zu analysieren, zu bewerten und Lösungswege darzustellen.

Aufgaben in Wirtschafts- und Sozialkunde sollen sich auf praxisbezogene Fälle sowie auf allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge beziehen

 

Gewichtung im schriftlichen Teil

1. Umgang mit Waren, Verkauf und
    Beratung, 50 %,

2. Betriebswirtschaftliches Handeln 30 %,

3. Wirtschafts- und Sozialkunde 20 %.

 

Der schriftliche Teil der Prüfung ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in den einzelnen Prüfungsbereichen durch eine mündliche Prüfung zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann.
Gewichtung: bisherige Ergebnisse und die entsprechenden Ergebnisse der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2:1

 

Die Prüfung ist bestanden, wenn praktisch und schriftlich jeweils  ausreichende Ergebnisse erzielt wurden.

 

In keinem Prüfungsbereich dürfen ungenügende Leistungen erbracht worden sein.

Schriftliche Aufgaben in max. 300 Minuten

1. Warenwirtschaft und Produktion von
    Fleisch-  und Wurstwaren sowie
    küchenfertigen Erzeugnissen (150´)

2. Betriebswirtschaftliches Handeln (90´)

3. Wirtschafts- und Sozialkunde (60´)

 

Es sind insbesondere produktbezogene Problemstellungen mit verknüpften planerischen, technologischen, mathematischen und hygienebezogenen Sachverhalten zu analysieren, zu bewerten und Lösungswege darzustellen.

Aufgaben in Wirtschaft und Sozialkunde sollen sich auf praxisbezogene Fälle sowie auf allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge beziehen

 

Gewichtung im schriftlichen Teil

1. Warenwirtschaft, Produktion küchenfertige Erzeugnisse 50 %,

2. Betriebswirtschaftliches Handeln 30 %,

3. Wirtschafts- und Sozialkunde 20 %.

 

Der schriftliche Teil der Prüfung ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in den einzelnen Prüfungsbereichen durch eine mündliche Prüfung zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann.
Gewichtung: bisherige Ergebnisse und die entsprechenden Ergebnisse der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2:1

 

Die Prüfung ist bestanden, wenn praktisch und schriftlich jeweils  ausreichende Ergebnisse erzielt wurden.

 

In keinem Prüfungsbereich dürfen ungenügende Leistungen erbracht worden sein.

 

Durchsuchen

© 2013 Alle Rechte vorbehalten.