Prüfungen im Einzelhandel

 

Prüfungstermine

Termine für die Zwischenprüfung Verkäufer:                                                           März / September

Termine für die schriftliche Abschlussprüfung Verkäufer u Kfm./Kffr. im Einzelhandel:    Mai / November

Termine für die mündliche Abschlussprüfung Verkäufer u. Kfm./Kffr. im Einzelhandel:    Juli / Februar

Die Prüfungstermine werden von der IHK festgelegt. Anmeldung und Einladung zur Prüfung erfolgt über die IHK. Weitere Informationen können auf der Seite der IHK abgerufen werden.

 


Prüfungsbestimmungen für den Ausbildungsberuf Verkäufer / Verkäuferin -
alte Ausbildungsordnung:

 
Zwischenprüfung 

Zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres findet die Zwischenprüfung statt. Dazu stehen 90 Minuten zur Verfügung in denen praxisnahe Aufgaben bzw. Fälle in den folgenden Prüfungsgebieten zu bearbeiten sind:

  • Verkauf und Marketing
  • Kassieren und Rechnen
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

Die Prüfung erfolgt vorwiegend mit gebundenen Aufgaben (Mehrfachwahl-, Mehrfachantwort-, Zuordnungs- und Reihenfolgeaufgaben), bei denen die Antwortmöglichkeiten vorgegeben sind. Dazu kommen noch einige Rechenaufgaben. 

 

Abschlussprüfung

Am Ende der zweijährigen Ausbildung zum Verkäufer / zur Verkäuferin erfolgt die Abschlussprüfung. Sie besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.

Bei der Ermittlung der Prüfungsnote (Gesamtergebnis) haben das Ergebnis des schriftlichen Teils und das Ergebnis des mündlichen Teils das gleiche Gewicht.

 

schriftlicher Teil
(50% der Prüfungsnote):

  • Verkauf und Marketing (50%*)
  • Warenwirtschaft und Rechnungswesen (30%*)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde (20%*)

* Gewichtung der Teilbereiche zur
   Berechnung der Note des
   schriftlichen Teils.

mündlicher Teil
(50% der Prüfungsnote):

  • Fallbezogenes Fachgespräch                   

Bei der Berechnung des Gesamtergebnisses werden schriftlicher Teil und mündlicher Teil mit je 50% gewichtet.

Die IHK-Prüfung ist bestanden, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Prüfungsnote (Gesamtergebnis aus schriftlichen und mündlichen Teil) mindestens ausreichend (= 50 Punkte)
  • Fallbezogenes Fachgespräch (mündlicher Teil) mindestens ausreichend
  • zwei der drei Teilbereiche der schriftlichen Prüfung mindestens ausreichend
  • kein ungenügend (= Note 6) in einem der drei Teilbereiche der schriftlichen Prüfung

Eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung im Ausbildungsberuf Verkäufer / Verkäuferin kann im Ausbildungsberuf Kaufmann / Kauffrau im Einzelhandel fortgesetzt werden. In diesem Fall gelten die im schriftlichen Teil der Abschlussprüfung zum Ausbildungsberuf Verkäufer / Verkäuferin erzielten Leistungen als Teil 1 der Abschlussprüfung zum Kaufmann / Kauffrau im Einzelhandel mit der entsprechenden Gewichtung für die Prüfung zum Kaufmann / Kauffrau im Einzelhandel.

 

Prüfungsbestimmungen für den Ausbildungsberuf Kaufmann / Kauffrau im Einzelhandel -
alte Ausbildungsordnung:

Die Abschlussprüfung zum Kaufmann / zur Kauffrau im Einzelhandel gliedert sich in zwei Teile (gestreckte Prüfung). Der Teil 1 der Abschlussprüfung findet zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt, der Teil 2 zum Ende der Ausbildung. Eine Zwischenprüfung erfolgt nicht.

Bei der Ermittlung der Prüfungsnote (Gesamtergebnis) werden die einzelnen Teilbereiche aus dem Teil 1 und dem Teil 2 der Prüfung unterschiedlich gewichtet.

 

Teil 1:

  • Verkauf und Marketing (15%*)
  • Warenwirtschaft und Rechnungswesen (10%*)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde (10%*) 

Teil 2:

  • Geschäftsprozesse im Einzelhandel (25%*)
  • Fallbezogenes Fachgespräch (40%*)

* Gewichtung der Teilbereiche zur Berechnung der 
   Prüfungsnote (Gesamtergebnis).

Die IHK-Prüfung ist bestanden, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Prüfungsnote (Gesamtergebnis von Teil 1 und 2) mindestens ausreichend
  • Prüfungsbereich Geschäftsprozesse im Einzelhandel (Teil 2 - schriftlich) mindestens ausreichend
  • Prüfungsbereich Fallbezogenes Fachgespräch (Teil 2 - mündlich) mindestens ausreichend

 

Prüfungsbestimmungen für den Ausbildungsberuf Verkäufer / Verkäuferin -
nach neuer Ausbildungsordnung bei Ausbildungsbeginn ab August 2017:

 
Zwischenprüfung 

Zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres findet die Zwischenprüfung statt.

Prüfungsbereich

Prüfungszeit

Prüfungsverfahren

Punkte

Verkaufsprozesse

90 Minuten

gebunden und ungebunden (maschinell auswertbar)

100

 

Die Prüfung erstreckt sich auf die im Ausbildungsrahmenplan für die ersten zwölf Monate genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er den im Ausbildungsrahmenplan genannten Fertigkeiten, Kenntnissen und Fähigkeiten entspricht.

 

Abschlussprüfung

Am Ende der zweijährigen Ausbildung zum Verkäufer / zur Verkäuferin erfolgt die Abschlussprüfung. Sie besteht aus drei schriftlichen und einem mündlichen Prüfungsbereich.

Gemäß § 12 der Ausbildungsordnung erstreckt sich die Abschlussprüfung auf die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage 1 der Ausbildungsordnung) genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er den im Ausbildungsrahmenplan genannten Fertigkeiten, Kenntnissen und Fähigkeiten entspricht.

 

Prüfungsbereich

Prüfungszeit

Prüfungsverfahren Punkte Gewichtung

Verkauf und
Werbemaßnahmen

90 Minuten

schriftlich, ungebunden 100  25 %

Warenwirtschaft und
Kalulation

60 Minuten

schriftlich, gebunden und ungebunden (maschinell auswertbar) 100 15 %

Wirtschafts- und
Sozialkunde

60 Minuten

schriftlich, gebunden und ungebunden (maschinell auswertbar) 100 10 %

Fachgespräch in der
Wahlqualifikation
(fallbezogen)

15 Minuten
Vorbereitung

20 Minuten
Fachgespräch

mündlich 100 50 %

 

Die IHK-Prüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsleistungen wie folgt bewertet worden sind:

  • Gesamtergebnis (Ergebnis aus schriftlichen und mündlichem Prüfungsbereichen) mindestens ausreichend (Note 4)
  • Fachgespräch in der Wahlqualifikation (mündlicher Teil) mindestens ausreichend (Note 4)
  • mindestens zwei der drei schriftlichen Prüfungsbereiche mit mindestens ausreichend (Note 4)
  • kein Prüfungsbereich mit ungenügend (Note 6)

Wurde die Prüfung nicht bestanden, so ist auf Antrag des Prüflings die Prüfung in einem der drei schriftlichen Prüfungsbereiche durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn

  • dieser Prüfungsbereich schlechter als mit ausreichend bewertet worden ist - also mit mangelhaft (Note 5) und
  • die mündliche Ergänzungsprüfung für das Bestehen der Abschlussprüfung den Ausschlag geben kann.

Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2:1

 

Eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung im Ausbildungsberuf Verkäufer / Verkäuferin kann im Umfang von zwei Jahren auf die Dauer der Berufsausbildung zum Kaufmann / zur Kauffrau im Einzelhandel angerechnet werden. In diesem Fall stehen die im schriftlichen Teil der Abschlussprüfung zum Ausbildungsberuf Verkäufer / Verkäuferin erzielten Leistungen gleich dem Teil 1 der Abschlussprüfung zum Kaufmann / Kauffrau im Einzelhandel. Lediglich die Gewichtung der erbrachten Prüfungsleistungen wird an die Prüfung zum Kaufmann / Kauffrau im Einzelhandel angepasst.

 

 

Prüfungsbestimmungen für den Ausbildungsberuf Kaufmann / Kauffrau im Einzelhandel -
nach neuer Ausbildungsordnung bei Ausbildungsbeginn ab August 2017:

 

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung zum Kaufmann / zur Kauffrau im Einzelhandel besteht aus den Teilen 1 und 2 (gestreckte Prüfung). Der Teil 1 der Abschlussprüfung soll am Ende des zweiten Ausbildungsjahres durchgeführt werden, der Teil 2 am Ende der Berufsausbildung. Eine Zwischenprüfung findet in der Ausbildung zum Kfm / zur Kffr im Einzelhandel nicht statt.

Gemäß § 20 der Ausbildungsordnung erstreckt sich der Teil 1 der Abschlussprüfung auf die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage 2 der Ausbildungsordnung) für die ersten 24 Monate genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er den im Ausbildungsrahmenplan genannten Fertigkeiten, Kenntnissen und Fähigkeiten entspricht.

Gemäß § 25 der Ausbildungsordnung erstreckt sich der Teil 2 der Abschlussprüfung auf die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage 2 der Ausbildungsordnung) genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er den im Ausbildungsrahmenplan genannten Fertigkeiten, Kenntnissen und Fähigkeiten entspricht. Im Teil 2 der Abschlussprüfung werden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die bereits Gegenstand von Teil 1 der Abschlussprüfung waren, nur insoweit einbezogen, als es für die Feststellung der beruflichen Handlungsfähigkeit erforderlich ist.

 

Prüfungsbereich

Teil der Prüfung

Prüfungszeit

Prüfungsverfahren

Punkte

Gewichtung

Verkauf und
Werbemaßnahmen

1

90 Minuten

schriftlich, ungebunden

100 

15 %

Warenwirtschaft und
Kalulation

1

60 Minuten

schriftlich, gebunden und ungebunden (maschinell auswertbar)

100

10 %

Wirtschafts- und
Sozialkunde

1

60 Minuten

schriftlich, gebunden und ungebunden (maschinell auswertbar)

100

10 %

Geschäftsprozesse
im Einzelhandel

2

120 Minuten

schriftlich, ungebunden

100

25 %

Fachgespräch in der
Wahlqualifikation
(fallbezogen)

2

15 Minuten
Vorbereitung

20 Minuten
Fachgespräch

mündlich

100

40 %

 

Die IHK-Prüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsleistungen wie folgt bewertet worden sind:

  • Gesamtergebnis (Ergebnis von Teil 1 und Teil 2) mindestens ausreichend (Note 4)
  • Prüfungsbereich Geschäftsprozesse im Einzelhandel mindestens ausreichend (Note 4)
  • Fachgespräch in der Wahlqualifikation (mündlicher Teil) mindestens ausreichend (Note 4)

Wurde die Prüfung nicht bestanden, so ist auf Antrag des Prüflings die Prüfung im Prüfungsbereich Geschäftsprozesse im Einzelhandel durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn

  • der Prüfungsbereich Geschäftsprozesse im Einzelhandel schlechter als mit ausreichend (Note 4) bewertet worden ist und
  • die mündliche Ergänzungsprüfung für das Bestehen der Abschlussprüfung den Ausschlag geben kann.

Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2:1 zu gewichten.

Quelle: VerkEHKflAusbV vom 13. März 2017

 

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